REFUGEES' KITCHEN

LANG LEBE DIE B-SEITE

27.10.17

A-Seite war gestern! Auf der B-Seite schlummerten immer schon die größeren Hits. Vielleicht war das einer der Gründe, die zur Namensgebung eines solidarischen Projekts aus Münster führten: der B-Side.

Seit einigen Jahren ist die B-Side ein, nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der Münsteraner Kulturszene und "Erhalter" des sogenannten Hill-Speichers im Hafenviertel. Ein altes Speichergebäude, welches über lange Zeit als Leerstand verharrte und sich nun nach großem Einsatz und viel Engagement der „B-Side-ler“ zu einem kulturellen Freiraum für Künstler*innen und Kreative entwickelte. Um immer wieder auf die gemeinwohlorientierte Notwendigkeit dieses Ortes hinzuweisen, ist es unumgänglich, kontinuierlich das Gespräch mit Verantwortlichen der Stadt zu suchen und dies möglichst in aufmerksamkeitserregende Aktionen einzubinden.

Das jährliche B-Side Festival ist demnach der perfekte Anlass Freunde, Mitstreiter und Kritiker zusammen zu bringen, um an drei Tagen die Möglichkeit zum gemeinsamen Reden, Feiern und Kennenlernen zu geben. Kurzum, ein idealer Anlass für die Refugees` Kitchen der B-Side ihren solidarischen Gedanken in Form von Ressourcen-Teilung und der ein oder anderen Schawarma-Rolle zu zeigen. So kam es, dass die Dachterrasse des Containers vis-à-vis dem Speicher, zum offiziellen Treffpunkt zwischen Vertretern*innen B-Sides und dem Bürgermeister der Stadt Münster wurde, um die dauerhafte Zukunft dieses engagierten Projektes zu besprechen. Denn die B-Side begibt sich auf denselben Pfad, den kitev mit dem Umbau des Wasserturms im HBF Oberhausen einst bestritt, nämlich mit Hilfe von „Initiative ergreifen“ – einer auf die Zivilgesellschaft zugeschnittenen Städtebauförderung – einen Ort baulich zu ertüchtigen und auf lange Zeit zu Kunst und Kultur zu nutzen.

Dieses Festival also war der Anlass, dass zwei weitere Initiatven aus Münster die Kitchen einluden, um das Wochenende gemeinsames zu gestalten: das Freihaus MS, welches im Rahmen der Skulpturenprojekte ein so dichtes und interessantes Programm kuratierte – „Stadt ist, wenn man darüber spricht“, und der Westfälische Kunstverein, auf dessen Einladung die Refugees’ Kitchen Anfang des Jahres bereits bei der „Westfälischen Küche“ zum Thema „neu in der Stadt“ dabei sein durfte.

Die fabelhafte Stimmung an diesen Tagen verriet uns: „Alles ist möglich“! Die Menschen gingen unweit unseres Stellplatzes, dank der Skulpturenprojekte übers Wasser. Ein Oberbürgermeister der CDU kam in einem grünen Jackett auf einem Hollandrad angefahren. Ein Teppich wurde zum Dancefloor der Nationen. Konzerte auf dem Dach, Präsentationen und Performances vor, Breakdance und Tango neben und Boote rings um die Küche.

Bis in die späte Nacht hielten die Bässe des, auf der Dachterrasse auflegenden DJs – Professor Jan – die Container-Wände in Bewegung und ließen die Falafel in der Pfanne nur so hüpfen. Fazit: Es war einiges los und wir mitten drin!

Münster, Hafenviertel, B-Side...es war uns eine große Freude Zeuge dieses grandiosen Festivals gewesen zu sein und wir kommen unbedingt wieder. Es lebe die B-Seite!

Ein großer Dank geht an Jan Kamphoff von modulorbeat für Strom, Wasser und das längste und beste DJ Set des Sommers.

LONG LIVES THE B-SIDE

A-Side is past! The B-Side of a single was usually the bigger hit. Maybe that gave the inspiration to name a solidary project in Münster B-Side. Since a few years the B-Side community became an irreplaceable part of the cultural life in Münster and „keeper“ of the so-called „Hill-Speicher“ in the dockland area. This is an old storehouse which was vacant for quite a long time and after a lot of work and engagement from B-Side turned into a cultural and creative space free to use by everyone. To keep up the importance of this common welfare orientated place it is indispensable to continue talking to the municipality and to embed this through attention-grabbing events.

The annual B-Side festival seem to be the perfect occasion to bring together friends, fellow campaigners and critics and use the opportunity to catch up, celebrate und get to know each other. In short, a brilliant possibility for the refugees` kitchen to show B-Side solidarity in the shape of shared resources and rolled schawarma. So it happened that the roof terrace of the container became vis-à-vis the Hill-Speicher the official meeting point of people from B-Side and the mayor of Münster to discuss about the longterm future of the storehouse. In fact B-Side and kitev have a lot in common when it comes to reactivate a building for the use of art and culture. As kitev did in the past by rebuilding the watertower at the central station in Oberhausen and with help from „Initiative ergreifen“ (take initiative) which is urban development promotion program especially tailored for the civil society.

The festival was therefore the occasion for two further initiatives from Münster to invite the refugees` kitchen and create an even bigger event together: Freihaus MS which created around the sculpture-project the fully and interesting program „city is when you talk about it“ and the art association of Westphalia which already invited kitev earlier this year to join the event „Westfälische Küche“ (Westphalia kitchen) to talk about the subject „newly arrived in the city“.

The great atmosphere during these days told us: „Everything is possible“! People walked over water. A mayor from the black political party came on a bike dressed in a green jacket. A carpet turned into a dance floor of the nations. Concerts on the roof terrace, presentations and performances in front, breakdance and tango beside and boats around the kitchen.

Until late at midnight bass sounds by the amazing DJ - Professor Jan - kept the container walls in vibration and the falafel jumping in the oil. Our conclusion: There was much going on and we were just in the middle of it!

Münster, dockland quarter, B-Side…it was our honor to be part of this great great festival and we will be for sure back. Long lives the B-Side!

A special thanks to Jan Kamphoff from modulorbeat for energy, water and the longest and best DJ Set of this summer.


THE GUARDIAN BERICHTET üBER UNS

22.09.17

Wir sind immer noch ganz angetan! The guardian berichtet über die Entwicklung Oberhausens und erwähnt im Zuge dessen unsere Projekte "Refugees`Kitchen" und das "Oberhaus"....Überaus lesenwert!

IN THE SPOTLIGHT OF THE GUARDIAN

We are still flashed! The guardian writes about Oberhausen and its development and is mentioning two of our projects as best practices....definitely worth reading!

FRöHLICHE SCHLAMMSCHLACHT BEIM CAMPFIRE

15.09.17
Zu einem Festival zu gehen, ist eine feine Sache! Besonders an lauwarmen Spätsommerabenden, wo es sich noch lange bei guter Musik und einem kühlen Getränk draußen sitzen und das Leben genießen lässt. So oder ähnlich romantisch waren auch unsere Vorstellungen, als wir bereits zu Anfang des Jahres die Anfrage von corrective zu einer Teilnahme am „Campfire 2017“ in Dortmund bekamen. Und nicht irgendein Festival sollte es sein, nein. Es handelte sich um Deutschlands erstes Festival für Journalismus und Neue Medien, auf dem Campus-Gelände der technischen Universität Dortmund. Dabei sollte es sich weniger um eine geschlossene Fachtagung unter Journalisten*innen handeln, sondern ein Drei-Tage-Festival für jeden sein, der Freude am Neuen hat.
"Großartige Sache", dachten wir uns, und waren seither in großer Vorfreude auf diese Veranstaltung. Neben einer abwechslungsreichen Speisekarte, stellten wir zusätzlich ein kleines, kulturelles Programm zusammen, bei dem es sich angenehm verweilen lässt. So kamen unter anderem "Wladalamm", eine syrische Hip Hop Band zusammen mit der Singer-Songwriterin Enana aus Berlin, das Transnationale Ensemble Labsa aus Dortmund und es wurde der syrisch-italienische Dokumentarfilm „An der Seite der Braut“ unter Anwesenheit der Hauptdarstellerin Tasneem Fared gezeigt. Dazwischen wurde der Bildschirm nie schwarz und zeigte eine Reihe von Clips von „Migration Matters“ aus Berlin.
Wir standen also in den Startlöchern und waren bereit, für drei aufregende Tage auf dem Campfire. Noch eine Woche im Voraus wurde die Wetterprognose kontrolliert und es sah vielversprechend aus.
Am Dienstag, letzter Woche war es dann soweit. Die Refugees` Kitchen erreichte nach kurzer Fahrt aus Oberhausen ihr Ziel in Dortmund. Festivalleitung und Mitarbeiter*innen empfingen uns mit großer Freude und so war es auf unserer Seite. Dennoch zeigte uns die Erfahrung in jüngster Vergangenheit bereits, dass der Optimismus in Ehren, das Unerwartete aber niemals ganz vergessen werden darf. Kaum hatte sich das Team dessen erinnert, steckte Elli fest. Zwar hatte es nicht unbedingt in Strömen geregnet, aber ein paar Tropfen reichten aus, um die Campus-Wiese bereits ordentlich aufzulockern. Kurzerhand wurde ein, auf dem Gelände stehender Gabelstapler zur Hilfe geholt, um die Elli wieder aus dem Loch zu heben. Bis auf ein paar tiefe Gräben, hinterließ diese Aktion noch keine gravierenden Spuren, aber 3 Tonnen Container mussten nun irgendwie fest auf den Boden positioniert werden und dies stellte das Team schon vor die ersten Herausforderungen. Sämtliche Holzbretter und Europaletten wurden herangeschafft und minutiös angeordnet, bis die Küche ihren stabilen Halt hatte.
Schon der erste Tag des Festivals forderte unsere Boden-Konstruktion heraus, denn nun öffnete der Himmel seine Schleusen und die Erde wurde nass. Unser einst angeschafftes „Sonnensegel“, bekam seine neue Funktion als Regenschutz und jemand aus dem Team die Aufgabe, alle 10 Minuten die darin gesammelte Wassermenge abzulassen.
Nach den ersten Stunden Dauerregen, verschwand auch die trübe Laune und wurde durch einen resignierten Galgenhumor ersetzt. Unser Vorrat an Müllbeuteln wurde zu einem beliebten Souvenir der Gäste und sie werteten sämtliches Schuhwerk ästhetisch doch um einiges auf.
Das kleine Zelt, unweit von der Kitchen entfernt, bot eine gemütliche Atmosphäre, um im Trockenen unser Filmprogramm zu verfolgen und auch die Band zeigte sich flexibel und spielte einen Tag später als angekündigt auf der großen Bühne, bei „tatsächlichem“ Sonnenschein. Auch wenn das Publikum nicht in Massen herbeiströmte, war die Stimmung unter den Anwesenden mehr als positiv. Ein sehr entspanntes und wetterfestes Publikum, ein prall gefülltes Programm, ob auf der Bühne oder dem Zeltlager und eine stets tiefenentspannte Festivalleitung, ließen uns den Regen vergessen und verbreiteten gute Laune. Den gefüllten Gute-Laune-Speicher brauchte es auch für den Tag des Abbaus. An diesem Tag galt es den Container nun aus den Tiefen des Schlamms zu befreien, in den sie sich über drei Tage „schön“ tief festgesetzt hat. Die Wiese hatte sich während des Festivals in einen riesigen Schlamm-Acker verwandelt und stellte die Aufräumarbeiten vor ungeahnte Hindernisse. „Wie gut, dass es den Gabelstapler gibt“, trug uns ein hoffnungsvoller Gedanke. Nicht wissend, dass dieser Gabelstapler bei dem Versuch einen Transporter zu befreien, selbst im Schlamm versunken war. Operation Gabelstapler-Befreiung begann und involvierte einen ganzen Stab an Helfern, die ihren Sonntag nun damit verbrachten durchdrehende Räder zu stoppen und haufenweise Matsch abzutragen. Nach stundenlangen Versuchen, gelang es dann irgendwann die Küche wieder in ihren trockenen Gartendom zurückzubringen und dort wartet sie nun schon auf ihr nächstes Abenteuer.
Wir danken dem gesamten Team von „Campfire“ zunächst für dieses und sind mit größter Freude (und vielleicht einem Paar Gummistiefeln) im nächsten Jahr wieder dabei!

HAPPY MUDSLINGING AT THE CAMPFIRE FESTIVAL

To go to a festival is always a pleasure! Especially on a warm late summer night when good music and a tasty drink let you enjoy your life and stay outside as long as possible. This or something like that stroke our romantic ideals when we first said yes to corrective to participate on a festival named „Campfire 2017“ in Dortmund. And we´re not talking about any festival. We´re talking about Germany´s first festival for journalism and new media, taking place on campus of the university of technology in Dortmund. It was more planned as an open event neither an exclusive coterie where only experts might benefit from.
„What a great thing“ did we think and were since then looking forward for the time to come. In addition to a varied menu it became our goal to create a small cultural program which invites to linger for a while. So it confirmed „Wladalamm“, a syrian Hip Hop Reggae Band from Berlin together with the singer songwriter Enana, the transnational ensemble Labsa from Dortmund and we showed a syrian-italian documentary film called „An der Seite der Braut / io sto con la sposa“ with presence by the main actress Tasneem Fared. But in between the screen won´t turn off. There will be seen short clips from a great organization from Berlin called „Migration Matters“, briaching the issue of migration from different points of view.
So we were waiting in the wings to join three fantastic days at Campfire. Even one week before the festival the weather forecast has been checked and was looking good for the coming days.
On previous tuesday it finally came the day. The Refugees` Kitchen reached after a short trip from Oberhausen its final destination Dortmund. Everyone from the festival-team was cordially receiving us and so it was on our side. But experience of the previous past taught us to stay realistic rather than too optimistic and to always be prepared for the unexpected. As quick as this reminder came back to our consciousness Elli got stuck in the ground. Even when it didn`t rain cats and dogs in the days before were little drops already enough to loosen up the meadow. In a quick second a pallet transporter was found near by and helped to get Elli out of the mud. Except for some bigger gaps this activity didn´t leave more marks than that. But now the challenge began to position a three tons heavy container on more or less stable ground. Many wooden boards and pallets have been found and arranged in detail until the kitchen found its stability.
But already day one challenged our ground-construction when the sky opened up and the rainfall came down on us. Our once organized solar panel turned its purpose immediately into an umbrella and at least one of our team found its new task in releasing it every 10 minutes from the water. After the first hours of continuous rain our bad mood dispersed and turned into gallows humor. A popular souvenir became our storage of garbage bags which upgraded every shoe pretty esthetically.
The little tent close to the venue of the kitchen offered a cosy atmosphere to watch warm and dry our film session. And also Wladalamm were flexible enough to switch their date of performance to the next day on the big stage in actual sunshine. Even the audience didn´t show up in the biggest crowd the band and everyone else were in best mood. A very relaxing audience, a great organized program with some really interesting encounters even on or off the stage and the keep-on-smiling mentality of the festival management let us forget each and every raindrop. This storage of good mood was also much needed when it came to the day of leaving. On that day our task was to get the kitchen out of the mud in which it buried itself deeply now for three long days. The meadow turned within the festival time into a large muddy field and challenged the cleanup big time.
„How grateful we got the pallet transporter“ a thought of hope came to our minds. Without knowing that the pallet transporter itself got stuck in the mud by trying to pull out a delivery van before. Mission „free pallet transporter“ began and involved almost every one on the field to spend their sunday by stopping wheelspin and carry mud away. After hours of trying it finally succeeded to release it and to bring the kitchen back on its way home. Back to its dry and comfortable Gartendom where it waits to experience the next adventure. For this one we would like to thank the whole team of Campfire and we promise to come back with joy (and maybe some rubber boots)!

KURZFILM üBER REFUGEES' KITCHEN

01.08.17

Urbane Orte können so schön sein: Die Refugees' Kitchen auf dem Museumsbahnsteig! Zuhause ist, wo man isst!

REFUGEES' KITCHEN ON THE MUSEUMS PLATFORM IN OBERHAUSEN

Here comes a short reminder of the faboulous kitchen on the railway platform in Oberhausen! So good!


REFUGEES`KITCHEN MACHT SCHULE

08.07.17

Letzte Woche Freitag war es endlich soweit. Die Schüler*innen der internationalen Klassen (kurz: IFK) am Hans-Sachs-Berufskolleg in Oberhausen erhielten am letzten Tag vor den Sommerferien ihre Zeugnisse. Erstmalig sollte dies im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Schulgelände geschehen. Daher steuererten wir einen kulinarischen Beitrag mit der Refugees` Kitchen bei. Da unter den Schülern*innen auch viele unserer neugewonnenen Freunde waren, die alle tatkräftig in der letzten Bauphase der Küche mitgeholfen haben, war es uns natürlich eine Ehrensache!

Am Tag der Zeugnisfeier blieb nur wenig Zeit zum Kochen, darum wurde mit großer Sorgfalt am Vortag schon das meiste vorbereitet. Noch am Vorabend gab es starke Gewitter und Regen, aber pünktlich zum Morgen verzog sich jede Wolke vom Himmel und ließ die Kitchen im Sonnenschein glänzen. Auch wenn es für unsere Freunde aus Afghanistan und Guinea ein besonderer Tag war und alle Reden an sie gerichtet wurden, ließen sie es sich nicht nehmen, noch während der Feierlichkeiten die Frittierpfanne zu schwingen. Für sie war es offenbar genauso wichtig, ihren Mitschülern*innen zu zeigen, woran sie über viele Monate mitgearbeitet haben und neben der Schule vieles über Gemeinschaft, Eigenverantwortung und Gestaltungsprozesse lernen konnten. Auf ihrem Zeugnis gibt es zwar kein Fach namens Refugees` Kitchen, aber wenn es so wäre, bekommen alle von uns ein «sehr gut» mit Sternchen: Selbermachen is King! Wir gratulieren allen Schüler*innen der IFK 2017 von Herzen!

REFUGEES`KITCHEN MACHT SCHULE


SUPER N.I.C.E.!

06.07.17

Super nice! Die Refugees' Kitchen ist nominiert für den internationalen NICE-Award 2017, der jährlich von ecce ausgeschrieben wird. Der diesjährige NICE-Award steht unter dem Thema "inklusive Welt". Die finale Entscheidung wird im September fallen!

Wir freuen uns auf jeden Fall jetzt schon über die Anerkennung unserer Arbeit! Drückt uns die Daumen!

✌️

SUPER N.I.C.E.!

Super nice! Refugees' Kitchen is on the shortlist for the NICE award 2017!
The award aims to promote innovations from the cultural and creative sectors, especially those that spill over into the wider economy and society. The theme of this year is "Creating an Inclusive World – A Call for Transformative Innovations"

The final decision will be announced in September. Neverthless, we are already proud for beeing nominated!


EINIGKEIT UND FALAFEL

24.05.17

Wer unseren vorherigen Beitrag gelesen hat, weiß, dass unsere Nerven nach dem letzten Einsatz in Ratingen blank lagen!

Batterie und Wechselrichter im Container mussten dringend repariert werden. Seitdem die Refugees´ Kitchen einmal ihre Räder ins Rollen gebracht hat, bekommen wir immer mehr Anfragen von nah und fern.

Und manchmal kann man an eine Absage nicht mal denken - so widrig die Umstände auch sind. So war es in Eisenheim: Während die Küche noch nicht repariert war und wir mit dem Auftritt haderten, schrieb die WAZ eine große Ankündigung: „Straßenfest feiert Versöhnung“ mit einem großen Bild von der „einzigartigen“ Refugees’ Kitchen. So bündelten wir alle Kräfte und legten den Turbogang ein, denn in der schönsten Siedlung des Ruhrgebiets gab’s also Zoff, der zu Grabe getragen werden sollte. Ehrensache hier dabei zu sein, wenn es um ein neues freundschaftlich, nachbarschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl geht. Zumal wir langjährigen Kontakte zum Eisenheim e.V., dem Kreativquartier oder die neue Freundschaft zum KG Zickzack durch die gemeinsame Gartendom-Nutzung aufgebaut haben.

Nun sollte die neu-gewonnene Einigkeit gebührend bei Tanz, Gesang, gutem Essen und einem Bierchen gefeiert werden.

Also, warfen wir unsere Seifenblasenmaschine an, währenddessen unsere Köche Feras und Ahmad sich besonders ins Zeug legten und die Besucher*innen mit ihren arabischen Köstlichkeiten verwöhnten. Und so manch ein Gast erlebte an diesem Tag seinen ersten Biss in eine Falafel. Für diesen und viele weiteren schönen Momenten, danken wir allen Beteiligten…vor allem den Eisenheimern selbst und ihrer unverkennbaren Art eine Versöhnung zu feiern.

Fotos/pictures Ghaith Shahta & Ateliers Stark

UNITY AND FALAFEL

Everyone who has read our last article about Ratingen knows that our nerves were all on edge!

The battery and inverter inside of the container needed desperately to be fixed. Since the wheels of the refugees´ kitchen started to spin the demand for bookings increased and people from near and far want us to join their events.

And sometimes it is not even possible to think of a cancellation - as difficult as the circumstances might be. So it happened in Eisenheim: During the time the kitchen still hasn´t been fixed and we have been insecure whether to cancel or not the newspaper came out with the headline: «Streetfestival of conciliation» printed with a huge picture of the «unique» refugees´ kitchen. So we concentrated all our energies and engaged in top gear because the prettiest colony of the Ruhr valley were about to settle the quarrel. What an honour to be a part of this new way of friendship and togetherness. And so did we develop already a long existing bond to Eisenheim e.V., the Kreativquatier and one new friendship to KG Zickzack who we also share the Gartendom with.

Now the goal was to celebrate this new feeling of unity with a lot of dancing, singing, great food and a sip of beer.

So we actuated our soap-bubble machine, meanwhile, our chefs Feras and Ahmad gave their very best to regale the guests with tasty arabic treats. And many a visitor even experienced their first bite of falafel. For this and many other moments, we would like to thank everyone from the organization team and of course the residents of Eisenheim with their unmistakable way of celebrating a conciliation.

Film: Agnieszka Wnuczak


ALLES MAL ANDERS IN RATINGEN

17.05.17

Manchmal ist der Wurm drin…oder wie in unserem Fall, der Saft raus!

Am vergangenen Freitag ging die Fahrt der Refugees´ Kitchen zum Inklusionsfest, einem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Behinderten, nach Ratingen.

Bis zur Ankunft auf den schönen Marktplatz, dem Veranstaltungsort, in Ratingen lief noch alles nach Plan und womögliche Komplikationen lagen in weiter Ferne. Der Platz war bereits mit vielen, freundlichen und hilfsbereiten Menschen gefüllt, die es alle kaum erwarten konnten, die Kitchen in Aktion zu erleben. Was wir nicht ahnten, war, dass sich unter den Gästen auch der «Geist der unvorhergesehenen Schwierigkeiten» mischte. Dieser zeigte sich aber kurzerhand in Form einer vollkommen leergelaufenen Batterie des Containers. Welch nette Bekanntschaft!

Während der letzten Stellzeit im Gartendom in Oberhausen, hat sich offensichtlich ein heimlicher Stromfresser in die Refugees´ Kitchen eingenistet und ihren Saft bis auf´s letzte aufgesaugt. In solch einem Fall lässt sich der Container nicht hochfahren, um die Räder unter ihm anzubringen und vom LKW rollen zu lassen.

Aber wie das Leben manchmal spielt, zwingt es einen zwischenzeitlich zum Umdenken und fordert dein Improvisationstalent heraus. Warum sollte es der «Kitchen» da anders ergehen!

Der Frust darüber wehrte nur kurz, denn nun musste schnell eine Lösung her. Also, Faust in die Tasche machen und sämtliche Möglichkeiten durchspielen, wie wir nun den 3 Tonnen schweren Container von der Ellie herunter bekommen.

Dabei wurden die anfangs noch passiven «Bestauner» auf dem Platz kurzerhand zu aktiven Helfern*innen und Ideengebern*innen.

Bei aller Mühe, blieb nur die Lösung den Container auf der Ellie zu lassen und mal eine etwas andere Vorführung zu geben. Dazu brauchte es zwei Biertische, einige Holzballen und ganz viele Hände, die es zusammen möglich machten, die Küche in ca. 1,30 Meter Höhe aufzuklappen. Reichlich kurios, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen handelte, wo Ebenerdigkeit und Barrierefreiheit doch zum Selbstverständnis zählen sollten. Dennoch bot sich nur diese Lösung an.

Unser syrischer Koch Wassim bewies ebenfalls seine sportlichen Fähigkeiten und erklimmte nun die improvisierte Festung. Es war durchaus ein skurriles Bild, was sich dann dem Publikum auf dem Marktplatz bot. Aus der Ferne erinnerte der entfaltete Container auf der Ellie ein bisschen an die Augsburger Puppenkiste, in den Hauptrollen Wassim und Hussam hinter einem riesigem Berg Gemüse. Der Part des Hinguckers war uns in jedem Fall garantiert.

Am Ende des Tages war es ein gelungenes Fest mit vielen herzlichen Menschen, die innerhalb kürzester Zeit mit ihrer Tatkraft und Hilfe ein Teil des Teams von Refugees´ Kitchen wurden. Ein Tag, an dem wir auf jeden Fall viel gelernt haben: sei immer darauf gefasst, dass etwas außer Plan läuft, behalte die Ruhe, bleibe flexibel, greife nach helfenden Händen und entwickel etwas Neues!

Danke dem Verein VIBRA e.V. Ratingen und den vielen Helfern*innen für diesen wirklich unvergesslichen Tag!

MAKING THINGS DIFFERENT IN RATINGEN

Sometimes things are going uneasy as we recently experienced!

Little than a week ago, the refugees´ kitchen has been on its way via Ratingen, to be part of the European day of protest for the equality of people with disabilities.

Until we arrived at the beautiful and well-located market square in Ratingen everything worked according to our plan and possible complications seemed to be far away. The location was already packed with a friendly crowd who couldn´t wait to see the kitchen live in action. What we didn´t plan for was the «spirit of unforeseen occurrences» which also tiptoed among the crowd. It introduced itself in form of a completely empty battery inside the container. What a nice introduction!

During the last time standing meanwhile in the Gartendom of Oberhausen, some hidden «energy-eater» has parked itself most possible on the refugees´ kitchen and took away all of its power. In this case, we couldn´t lift the container as necessary to take on the wheels to roll off the truck.

But that´s life and sometimes it knocks you down, forces you to think different and challenges your improvisation-skills. Why shouldn´t be the kitchen an exception when it comes to this!

The frustration didn´t last very long because a solution needed to occur as fast as possible. So let´s put the focus on every solution possible how we would be able to lift a 3-ton-heavy container. In a blink, all the audience around us turned from a passive «watcher» into active participants and creative thinkers.

But apart from all the thinking and spinning ideas, there was only one option left which was to let it stay on the truck and rearrange our performance. The only things we needed to do that were two beer tables, a few pieces of wood and many hands to carry. Together we managed to open the kitchen container up in a height of 1,30 meters.

Wassim, our cook from Syria proved his sporty skills and climbed up this newly made improvisation. It was indeed a little weird picture in the middle of this market square. It reminded from a distance a little bit of the german puppet theatre «Augsburger Puppenkiste». In the main parts Wassim and Hussam, our two cooks behind a huge mountain of vegetables.

The centre of attention was definitely on our side.

At the end of the day, it was a successful event with a lot of warm-hearted people who didn´t hesitate to become quickly part of the team by helping us realizing our project in a different shape. A day that we will always remember as a day full of lessons: always be prepared for the unexpected, keep calm, stay flexible, reach out to helping hands and crap them to create something new!

We will thank the association VIBRA e.V. in Ratingen and the many helpers to make this day unforgettable for us!


WILLKOMMEN IN DER NEUEN NACHBARSCHAFT

05.05.17

Die Refugees´ Kitchen ist nun eine Immovielie!

Mit dem Programm Neue Nachbarschaft bietet die Montag Stiftung Urbane Räume Wissen für Initiativen die ihren Stadtteil mitgestalten, Räume gemeinsam nutzen und einen Mehrwert für die Gemeinschaft bieten. Als Immovielien werden dabei gemeinwohlorientierte Immobilien bezeichnet, die vor einer selbstorganisierten Zivilgesellschaft von vielen für viele mitunter gemeinsam mit Partnern entwickelt, finanziert und betrieben werden.

In ihrem aktuellen Infobrief wird unsere Küche als gutes Beispiel für starke Vielfalt vorgestellt. Viel Spaß beim Lesen:


WELCOME TO THE NEW NEIGHBOURHOOD

The refugees´kitchen became now an "Immovielie"!

According to the program "New Neighbourhood" is the foundation "Montag Stiftung Urbane Räume" sharing knowledge with initiatives which are actively shaping their urban district, sharing common space and so creating an additional benefit for the community. "Immovielien" are somehow real estates for the common welfare that are self-organized by the civil society. Let´s say created from many people for many people and financed by partners.

In their current publications our kitchen is mentioned as a good example for the power of diversity. Let´s train your german and have fun reading it:


DIE REFUGEES´ KITCHEN ALS TEIL DES MOSAIKS

30.03.17

Hier gibt es mal etwas zu schauen und hören!

Während unserer Zeit beim Projekt MOSAIK im Rahmen der diesjährigen Duisburger Akzente am Internationalen Zentrum im Duisburger Innenhafen, entstand dieses Interview. Der Journalist Frank Fischer möchte es hier ganz genau wissen...seht selbst!

THE REFUGEES´ KITCHEN AS PART OF THE MOSAIK

Let´s watch and listen!

During the time at the MOSAIK as part of this years Duisburger Akzente at the international center, journalist Frank Fischer wanted to know exactly what the kitchen is. As well as the whole idea behind it....let´s have a look!


HEILUNG DURCH DIE REFUGEES´ KITCHEN

03.03.17
Welch ein Titelbild, gestern in der aktuellen Ausgabe der Zeit! "Kann Essen heilen?" Und dann findet sich ein Artikel über die Refugees´ Kitchen in der zugehörigen Beilage "Metropole Ruhr". Kann das Zufall sein?! Wir finden, es hätte nicht besser platziert sein können. 

Unser letzer Eintrag in diesem Blog erzählte über den grandiosen Abend zum Jahresauftakt der Flüchtlingshilfe Oberhausen im Zentrum Altenberg, wo das Team der Kitchen ihren schmackhaften Beitrag leistete. An diesem Abend besuchten uns auch zwei junge Journalisten*innen, welche unter anderem für die Zeit schreiben. An ihren Gesichtern ließ sich die Begeisterung über das Projekt ablesen und dies freut die Köche des Teams jedesmal aufs Neue. Sie werden auch nicht müde von ihren bisherigen Erfahrungen zu erzählen, so auch den beiden Berichterstattern*innen der Zeit. Und was dabei heraus kam, könnt hier weiterlesen:

REFUGEES´KITCHEN IS HEALING

What a cover picture, yesterday in the current edition of «die Zeit»! «Could food heal?» And inside you´ll find an article about the Refugees´ Kitchen in the supplement «Metropole Ruhr». Could this happen by chance? We think it matches perfectly.
Our last entry in this blog told about the terrific evening dedicated to all volunteers of the refugee relief Oberhausen at Zentrum Altenberg where the team of the Refugees´ Kitchen contributed a tasty meal. Among the guests this evening were two journalists in order to write about the kitchen. How impressed they have been about the project was obvious in their faces and that won´t stop to please our cooks again and again. They also won´t stop to talk about their past experiences, so happend at that evening in Oberhausen. And what came out of this…please read further:

GESCHAFFT! FALAFEL-BEISTAND IN KöLN

17.02.17

Das sich die Refugees´ Kitchen auch hervorragend als Thema für eine Diplom-Arbeit eignet, wusste auch unsere Kollegin Jacqueline Kasper. Die Produkt-Design Studentin war über ein Jahr mit vollem Einsatz an der Fertigstellung der Kitchen sowie dem Bau der mobilen Möbel beteiligt. In dieser Zeit wurde geschweißt, genietet und gesägt, was das Zeug hielt und Jacquelines Hände wuchsen zwischenzeitlich zu denen eines gestandenen Bauarbeiters heran.

Dank ihrer Hilfe und kreativen Input bestand die Küche rechtzeitig die TÜV-Prüfung und konnte somit wie geplant ihre Premiere auf Zeche Zollverein am 03. September 2016 begehen.

Schon zu Anfang ihres aktiven Mitwirkens, entschloss sich die Wahl-Kölnerin, die Refugees´ Kitchen auch zum Thema ihrer anstehenden Diplom-Arbeit zu machen. Die Praxis ist da natürlich nur die eine Sache. Aber wie nun alle gesammelten Erfahrungen und Lehren wissenschaftlich zusammenfassen? Und am besten so, dass auch noch eine gute Bewertung herauskommt?

Dieser Aufgabe nahm sich die Kollegin an und es entstand mit viel Eifer und Liebe zum Detail eine beeindruckende Arbeit, die sich sehen lassen konnte. Und zu sehen gab es sie dann auch! Denn eine mündliche Prüfung sollte alsbald folgen.

In Köln, am Ecosign, präsentierte Jacqueline am 15. Februar bei strahlendem Sonnenschein stolz ihr Werk vor Familie, Freunden und, nicht zu vergessen, den Prüfern. Und wie sollte sie dieses Projekt besser erklären als mit der Refugees´ Kitchen direkt vor Ort? Theorie und Praxis unmittelbar zusammen zu zeigen? Darum zögerte das Team keine Sekunde und machte sich auf den Weg an die Stadt mit K am Rhein. Zu Jacquelines großer Freude war auch Hakim dabei, mit dem sie in vielen gemeinsamen Stunden die Möbel der Küche schreinerte und seine Erfahrungen über diese Zeit auch in ihre Diplom-Arbeit mit einfließen ließ.

Auch wenn ihre Nervosität während der Präsentation für alle spürbar war, stemmte sie es mit Bravour und die Köche zeitgleich im Hintergrund walteten als sei es ein ganz normaler Einsatz der Küche. Der Geruch der frisch zubereiteten Falafeln taten ihr Übriges und wurden im Anschluss von allen begeistert verspeist. Nach einer weiteren Prüfung, diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit, war es dann endlich vollbracht und eine, um tausend Steine erleichterte Jacqueline verkündete freudestrahlend: «Ich habe bestanden»!

Jetzt waren die Bierflaschen und zwei anwesende Musiker nicht mehr zu halten und es durfte gebührend gefeiert werden.

Wir gratulieren unserer Kollegin an dieser Stelle nochmals von ganzem Herzen und freuen uns diesen Weg mit ihr gegangen zu sein.

Chapeau, liebe Jacqueline Kasper!

WELL DONE, JACKIE! FALAFEL-SUPPORT IN COLOGNE

Apart from the fact that the refugees´ kitchen presents excellent food, it also suits as a perfect subject for a diploma thesis. So done by our collegue Jacqueline Kasper. The student of product-design was more than a year involved in the building process of the kitchen as well as the production of the mobile furniture.

In this time, welding, riveting and sawing was the task 24/7 and Jacqueline´s hands slowly mutated into real builder hands. Because of her help and creative input the kitchen truck was ready right in time for the vehicle inspection by the TÜV. After that one was successfully passed the kitchen celebrated its premiere at Zeche Zollverein in Essen on september the 3rd 2016.

Already at the beginning of the project Jacqueline decided actively to chose the refugees´ kitchen as the subject of her diploma thesis. But practice and theory is usually a different kettle of fish. So the challenge was to summarise all the experiences and lessons on a scientific level and in the best case to reach a good grading.

By facing this task our collegue delivered an excellent result which she put in a lot of effort and passion that was worth showing. And it was shown! A viva voce was suppose to finish that chapter.

On february the 15th, Jacqueline presented her work in front of family, friends and of course the examiner in cologne guided by sunshine and pride. And how she should explain the project better than with the refugees´ kitchen on the ground? To show and see practice and theory at one place? The team of the kitchen didn´t hesitate one second and got on the road via cologne.

Also Hakim was with it which made Jackie really happy since she mentioned him also in her exam as the person she mostly worked with and learned from.

Although everyone there could have sensed her nervousness she made a great job while the chefs in the background were unaffectedly doing what they are best in…to cook a delicious meal. The taste of fresh made falafel in the air was doing its job and later on eaten up by the crowd.

After one more step and a last verbal exam without audience, Jacqueline stood in front of the guests and announced with a huge smile: «I´ve made it!»

From this second on musicians and beer-bottles joined the scenary and cheered Jacqueline who we would like to congratulate once more from our hearts.

We are happy to have shared this experience with you.

Hats off, Jacqueline Kasper!


ALTENBERG GATHERING

06.02.17

Wie kann man den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern*innen der Flüchtlingshilfe Oberhausen ansatzweise das zurückgeben, was sie unermüdlich seit mindestens zwei Jahre leisten? Genau! Ein Dankeschön in Form eines festlichen Essens in familiärer Atmosphäre mit Freunden*innen und Kollegen*innen bei stimmungsvoller Musik. So geschehen Ende Januar im Zentrum Altenberg zum Jahresauftakt der Flüchtlingshilfe. Unseren Köchen vom Team der Refugees´ Kitchen war es eine große Ehre, stellvertretend für die vielen Neu-Bürger*innen der Stadt einen kulinarischen Dank zu servieren, der sich sehen lassen konnte. Denn auch ohne die mobile Küche ist der Elan der Refugees´ Kitchen ungebrochen und an jedem Gaumen spürbar.
Es war ein großartiger Abend, mit viel Austausch, ausgelassenem Tanz und einem annähernd «majestätischen» Gericht der syrisch-palästinensischen Küche.

ALTENBERG GATHERING

How could you possibly give something back in return to all of the Volunteers from the refugee relief Oberhausen according to their passionate effort of the last two years? Right! Delicious Food is the answer. A great evening dedicated to all friends and colleagues in a familiar atmosphere guided by fantastic world music. So happened by the end of January located at Zentrum Altenberg as this year kick off in Oberhausen. It was a great honor to our chefs from the Refugees´ Kitchen to thank on behalf of the many newly arrived citizens in their best way possible: through a meal that could easily be served to kings and queens! Even without the mobile kitchen truck is the spirit of the Refugees´ kitchen spreading and reaching every palate.
It was an amazing evening with exchange, laughter, dance and tasty Syrian-Palestinian food.

لقد حان الوقت للقيام بزيارة لجميع السكان المحليين الذين شاركوا بمساعدة اللاجئين, السكان الجدد لمدينة لأوبرهاوزن. ولكن هذه المرة لم نقم بنقل مطبخنا, بل قمنا بإحضار طهاتنا الى ألتنبيرغ. لقد غسلوا, قطّعوا, طبخوا و زينوا الطعام لصياغة صفحة جديدة في حكاية مطبخ اللاجئين. لقد كانت الدعوة اكثر من مجرّد دعوة عشاء. لقد كانت أمسية لا تنسا, فيها تعرّفنا على أصدقاء جدد, استمتعنا بأجواء الأمسية الرائعة مصحوبة بألذ المأكولات من المطبخ السوري و الفلسطيني. و كما قال فراس (طاهينا الفلسطيني): بالنسبة للطاهي, لا يوجد اجمل من ان يرى الضيوف معجبين بمذاق المأكولات التي قام بتحضيرها لهم. و هذا ما قام جميع الضيوف بإخباري به بعد العشاء.

واقعا چطور ممکن بود تا زحمات دوساله تمام کسانی که به صورت داوطلبانه به کمک پناهندگان در اوبرهاوسن آمده بودند را جواب داد؟ بله .یک پرس وعده ی لذیذ جواب سوال ما است. یک عصر دلپذیر به همراه تمام دوستان و همکاران در یک فضای دلپذیر به همراه گروه موسیقی در پایان ژانویه در مرکز آلتنبرگ صورت گرفت. افتخار بالایی برای سرآشپز های ما بود تا از طرف همه ما و ساکنان جدید شهر (پناهندگان) از همه کسانی که کمک کردند با یک غذای لذیذ که برای تشکر کنند. حتی بدون آشپزخانه سیار ما، روحیه آشپزخانه پناهندگان در همه جا و همه بشقاب ا به مشام میرسید.
عصر بسیار دلپذیری همراه خنده و رقص و غذای لذیذ سوریه ای و فلسطینی بود.

EIN WIEDERSEHEN BEI BABCOCK

23.12.16
Seitdem die Refugees´ Kitchen einmal ins Rollen gekommen ist, gab es kein Halten mehr. Obwohl halt machte die mobile Küche durchaus und gewann neben dem Publikumspreis auch viele Herzen von begeisterten Menschen in Essen, Dortmund und natürlich Oberhausen.
Nach diesen turbulenten und sehr spannenden Monaten dachten wir uns, dass es nun ein guter Vorweihnachtszeitpunkt wäre alte Weggefährten zu besuchen.
So trafen sich unsere Helfer und Unterstützer von Babcock in Oberhausen kurz vor den Feiertagen zu einer Weihnachtsfeier. Dies war für uns eine willkommene Gelegenheit mit der Refugees´Kitchen vorbeizukommen und ihnen auf kulinarische Weise zu danken.
Der Belegschaft wurde ein köstlich zusammengestelltes Menü der arabischen Küche bereitet, so dass der ein oder andere Nachschlag nicht vermieden werden konnte.
Nicht minder Begeisterung fand neben dem großartigen Essen auch der Auf- bzw. Abbau des Küchentrucks. Zum ersten Mal hatten die Mitarbeiter von Babcock die Gelegenheit das fertige Fahrzeug in vollster Funktion zu bestaunen. Viele von ihnen sahen das Projekt zuletzt in seinem Rohzustand und konnten beim heutigen Ergebnis ihren Augen nicht trauen.
Uns war es eine große Freude auf diesem Wege für die große Unterstützung während der Bauphase zu danken. Und eines steht sicherlich fest…wir kommen immer gerne wieder!

REUNION AT BABCOCK

Since Refugees´Kitchen started its wheels turning nothing could stop this journey anymore. But there have been stops on its way for sure. After winning a price in Dortmund at the theatrefestival and many people´s hearts on the way we felt it was about time to visit some good friends from the early stages of the building process.

Our friends from Babcock in Oberhausen were having their christmas party just in time before the holidays. We didn´t need to reconsider much to say yes to prepare them a very delicious arabic dinner as a thank you for all their help and support. And what is better way to thank somebody than through a tasty meal?
It was not less exciting for the Babcock-crew to observe the setup and dismantling of the kitchen truck. It was the first time for them to see the total result of the kitchen since its early stages half a year ago. They simply couldn´t believe what they saw.
It was our huge pleasure to cook for them that day and being grateful for everything they´ve done for us. And one thing for sure…we will return!

REFUGEES´KITCHEN GOES POP-UP RESTAURANT

19.12.16
Wenn es draußen langsam ungemütlich wird und der Winter in großen Schritten naht, ist es an der Zeit ein Lager im Warmen aufzusuchen. So dachte sich die Refugees´Kitchen «Was draußen ging, geht auch drinnen». Gesagt, getan.
Was kann es eine bessere Idee für einen "Leerstand" geben als ein Refugees' pop-up Restaurant zu eröffnen?
Nach ihrem grandiosen Auftakt im Sommer diesen Jahres und vielen aufregenden Begegnungen, schlug das Team der Refugees´ Kitchen nach kurzer Winterpause ihr Lager im Innern des Oberhauses auf. Der Herd sollte trotzdem nicht still stehen. Im Leerstand des Oberhauses wurde im hinteren Bereich kurzerhand eine Küche eingerichtet und zu einem Pop-Up-Restaurant umgestaltet.
Unser palästinensischer Koch Feras findet, dass er hier endlich wieder ein tolles Restaurant haben kann. Ein Anlass folgte alsbald. Er und sein Kollege Ahmed aus Syrien kochten und servierten täglich ein orientalisches Mittag- sowie Abendessen während unseres 10-tägigen Forum Regionum im Dezember. Kreatives Arbeiten macht hungrig. Unsere Teilnehmer*innen aus den osteuropäischen Ländern waren entsprechend begeistert von dieser besonderen Art der Verpflegung. Die Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben und der gute Geschmack lag noch lange im Gedächtnis.

REFUGEES´KITCHEN GOES POP-UP RESTAURANT

If it´s starting to become cold and uncomfortable outside the time comes near to find yourself a warm, cosy place inside. So does the refugees´kitchen think «what has worked outside will work inside as well». Action follows word. What better idea is there to use a vacancy than to open up a pop-up restaurant meanwhile?
After some exciting time in summer like the great opening, festivals and meetings refugees´kitchen moved into the high rise building at the friedrich-karl-street to use it as a wintercamp. A kitchen has been quickly arranged and turned into a pop-up restaurant.
Feras, our cook from Palestine thinks also that he finally has a great restaurant again. During our 10 days of Forum Regionum in december Feras and his collegue Ahmed cooked each day an oriental lunch and dinner. Our participants from east-european countries were delighted about this special way of treatment. Their gratefulness was written in their faces while the good taste lasted still in their memory.

GEMEINSAM STARK SEIN

24.11.16
Es gibt schon mal Geschenke, einen Monat vor Weihnachten!
Das OH! Magazin hat die Refugees´ Kitchen entdeckt und in ihrer Rubrik «gutes Leben» vorgestellt. Und dieser schöne Artikel ist dabei herausgekommen:

POWER REQUIRES COMMUNITY

There are some gifts coming already one month before christmas!
The magazine OH! has discovered the refugees´ kitchen and presented this nice article about it in its column "the good life":

WDR BESUCHT REFUGEES' KITCHEN

15.11.16

Die Lokalzeit des WDR hat uns besucht und einen schönen Beitrag gemacht!

REFUGEES' KITCHEN IN TV


REFUGEES´KITCHEN BEIM THEATERFESTIVAL FAVORITEN IN DORTMUND

04.10.16
„ich kann jeden leeren raum nehmen und ihn eine nackte bühne nennen. ein mann geht durch den raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur theaterhandlung notwendig ist.“
So beschrieb es einst der Theaterregisseur Peter Brook und so verstanden auch wir es, einen nackten Platz vor dem ”Dortmunder U” zu nehmen, dort zu kochen und andere uns dabei zusehen zu lassen. Und eines sei vorweg genommen…unser Auftritt bei dem diesjährigen Theaterfestival FAVORITEN vom 23. September bis 02. Oktober in Dortmund zeigte Wirkung. Aber dazu später mehr.
Während des gesamten Festivalzeitraums kochte das internationale Team der Refugees´Kitchen für die Teilnehmer*innen und zahlreichen Besucher*innen. Neben den syrischen Gerichten gab es auch schmackhafte Ausflüge in die afghanische und afrikanische Küche und das immer kombiniert mit einem showreifem Servieren.
Damit auch keine Kehle trocken blieb, wurden zudem landestypische Getränke gereicht, welche sich die Gäste mitunter zum ersten Mal an den Gaumen führten. Oder habt ihr schon mal einen "yakhshekar ka" aus Teheran genossen?
Es bot sich in den Abendstunden eine stimmungsvolle Kulisse.
Oben das ”U”, nebenan der Autoscooter und dazwischen leuchtete unser orangener Küchencontainer. Ein buntes Spektakel im sonst eher schwarz, gelb dominierten Dortmund. Kochen ist Kunst. Kunst geht nie ohne gutes Essen. Die Verbindung ist ideal. Die Refugees´Kitchen als wandernde Bühne. Für das Publikum war sie damit "der FAVORIT" und erhielt am Ende des Festivals den mit 5000 Euro dotierten Publikumspreis. Wir schwimmen in grenzenloser Freude und sind unendlich dankbar für all die Unterstützung während der Bauphase. Danke an alle Helfer*innen....ihr seid unsere persönlichen FAVORITEN!

REFUGEES´KITCHEN ONSTAGE IN DORTMUND

“I can take any empty space and call it a bare stage. A man walks across this empty space whilst someone else is watching him, and this is all is for an act of theatre to be engaged.”
So it once said by the famous theatre director Peter Brook. And so understood by us to take an empty space in front of the "U" in Dortmund, to cook there whilst people are watching. And one thing shall be already mentioned...our performance on this years theatre festival FAVORITEN from the 23th of september until the second of october made its impact. But more to be continued.
The international team of the refugees´kitchen cooked during the whole festival time for all the participants and guests. Beside several delicious meals from Syria, the tasty journey roams also the afghan and african kitchen as always presented on an entertaining way.
And no throat should dry out. So we served refreshing drinks from their countries which most of the guests have never tasted before. Or have you already experienced the taste of a "yakhshekar ka", number one party drink from Teheran?
It was a very atmospheric scenery at late evening. High above the huge letter "U", next to us the colorful bumper car and in-between shines and sparkles our orange kitchen container. Simply beautiful! Cooking is art. Art never goes without good food. What a match! The refugees´kitchen as a rolling stage. The choice of the audience was pretty clear though...they have voted the kitchen as their favorite act and so it received this years endowed audience award. We´re endlessly happy and grateful for all the support during the process of building. A big thank you to all helpers...you are our personal FAVORITE!

Refugees' Kitchen in Dortmund from kitev on Vimeo.


WAS DEN FOODTRUCK SO BESONDERS MACHT

27.09.16

Eine Journalistin hat sich auf den Weg nach Oberhausen gemacht, um die Refugees´ Kitchen bei ihrem Auftritt am Museumsbahnsteig zu erleben. Doch wie kam es eigentlich zu dieser Idee und warum handelt es sich um viel mehr als nur einen Foodtruck? Lauscht dazu hier den Gesprächen mit den Beteiligten und findet es heraus:

https://www.derwesten.de/staedte/essen/dieser-foodtruck-ist-etwas-ganz-besonderes-und-das-nicht-nur-wegen-des-leckeren-essens-id208303685.html

WHAT MAKES THE FOODTRUCK SO SPECIAL


PRESSE üBER DIE REFUGEES´ KITCHEN

14.09.16
Noch einmal sind wir da. Wir jubeln und teilen unsere Geschichte jeden Tag mit interessanteren Menschen.

PRESS ABOUT THE REFUGEES' KITCHEN

Once more, we are there on the news. we cheer and share our story every day with more interested people. 


KOCHEN AM MUSEUMSBAHNSTEIG

14.09.16
Nach unserer grandiosen Premiere auf Zeche Zollverein in Essen, galt es nun dem Oberhausener Publikum unsere fertige Refugees´Kitchen vorzustellen. Das erste Heimspiel für Elli sozusagen. Einen Anlass gab das dreitägige Forum «MIT!», eine Konferenz zur Förderung und Stärkung der co-creativen Netzwerke aus nah und fern. Neben dem vollem Programm mit Podiumsdiskussionen, Ausflügen und Präsentationen, darf das leibliche Wohl natürlich nicht zu kurz kommen. Dafür sorgte in diesen Tagen die Refugees´Kitchen und Elli machte halt am Museumsbahnsteig, direkt hinter dem Wasserturm am HBF Oberhausen. Das Team aus Syrien, Afghanistan und Eritrea legte sich ordentlich ins Zeug um die Geschmacksknospen des Publikums in Aufregung zu versetzen.
Die vielen internationalen Gäste erlebten ein Projekt, wie die Refugees´Kitchen zum ersten Mal und konnten ihre Begeisterung nicht lange verbergen. Rund um die Kitchen gab es zudem jeden Abend ein buntes Rahmenprogramm mit jeder Menge Musik und verschiedenen Horizonterweiterungen. Die Mietrebellen aus Berlin machten durch einen bewegenden Film auf die radikale Wohnraumveränderung in der Hauptstadt aufmerksam und spätestens bei den mitreißenden Klängen der Freedes und des WorldBeatClubs aus Bochum blieb kein Tanzbein stillstehen. Unter die Teilnehmer*innen des Forums mischten sich alte und neu-angekommene Oberhausener, Freunde und Partner aus der Region. Die Stimmung war phantastisch und blieb allen Beteiligten noch lange in Erinnerung. Ein gelungener Einstand an diesem besonderen Ort in Oberhausen.

COOKING AT THE HISTORICAL PLATFORM

The terrific opening at Zeche Zollverein was a true success. Now should follow the introduction of the refugees´kitchen to the citizens of Oberhausen. First home match for Elli let´s say. So a perfect occasion was the three-days-forum «WITH!», a conference to promote and strengthen co-ceative networks from inside and outside the country. But no such program including panel discussions, excursions and presentations without good food. Who should take better care of it than the refugees´kitchen and so it happened that Elli stopped at the historical platform right behind the watertower at the central station Oberhausen. The team from Syria, Afghanistan and Eritrea throws heart and sweat into their mission to make the guests taste buds near to explode.
Most of the international guests have never seen a similar project like the refugees´kitchen before and couldn´t hide their excitement any longer. Each evening the kitchen truck was supported by a various art program like music and other expansions for the horizon. The Mietrebellen from Berlin presented a moving film about the radical changement of living space in the capital followed by the great sounds of the Freedes and WorldBeatClub from Bochum who made even the last person move its feet. Between the participants of the forum mingled old and new-arrived citizens of Oberhausen, friends and partner from the region. The atmosphere was fantastic and lasted long after everyone left. A well-done debut at this very special place in Oberhausen.